Die Lebensdauer eines Schwedenhauses ist ein heiß diskutiertes Thema, welches sehr viele Fehlinformationen und Missverständnisse aufkommen lässt. Die Mehrzahl dieser Missverständnisse beruhen auf der Annahme, der Baustoff Holz sei generell anfälliger für die Witterungseinwirkung und den Befall von Pilzen und Schädlingen. Doch dies ist ein klarer Irrtum! Optimal abgelagertes und imprägniertes Holz steht in Sachen Haltbarkeit den mineralischen Baustoffen in nichts nach. Einem sorgfältig erbauten Schwedenhaus mit einer optimal verarbeiteten Dämmung aus hochwertigen Materialien wird von den Sachverständigen eine Mindestlebensdauer von bis zu 200 Jahren zugesprochen.

Ein sehr wichtiger Aspekt in Hinblick auf die Lebensdauer ist eine sorgfältige Vorbearbeitung des Holzes. Das Holz wird in der Regel direkt nach dem Fällen der Bäume in extra hierfür errichteten Lagerhallen eine bestimmte Zeit lang abgelagert, um vollständig austrocknen zu können. Nach der Trockenphase wird das Bauholz mit verschiedenen Methoden, welche sich je nach Fertighaushersteller unterscheiden können, vorimprägniert. Nach der Montage der Einzelbauteile werden Schwedenhäuser mit dem typischen schwedenroten Außenanstrich versehen, der neben seinem optischen Wiedererkennungswert auch eine sehr gute Imprägnierung darstellt.

Wie bei allen Arten von Holzhäusern, so ist auch für ein Schwedenhaus ein sorgfältig errichtetes und abgedichtetes Fundament existenziell. Das Fundament muss zu jeder Jahreszeit in der Lage sein, vom Boden her aufsteigende Feuchtigkeit von den Holzbauteilen fernhalten zu können. Aufsteigende Feuchtigkeit kann zu Fäulnis und Schimmelbildung führen und daher sollte am Fundament auf keinen Fall gespart werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt in Hinblick auf die Lebensdauer eines Schwedenhauses ist die Statik. Aufgrund der modernen Bauweisen, welche beim Errichten eines Schwedenhauses verwendet werden, weisen die Bauwerke eine enorme Stabilität auf.