Die fachgerechte Dämmung eines Schwedenhauses ist in unseren Breitengraden ungemein wichtig. Der Baustoff Holz bringt von Natur aus eine sehr hochwertige, dämmende Eigenschaft mit sich, jedoch ist diese natürliche Dämmung für die niedrigen Temperaturen der kalten Jahreszeiten nicht ausreichend. In südlich gelegenen Gegenden ist bei einem Schwedenhaus eine zusätzliche Wärmedämmung aufgrund der milden Winter zumeist nicht notwendig.

Für die Dämmung eines Schwedenhauses gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise kann bei der Vorfertigung der einzelnen Fertigbauteile mithilfe von Verbundstoffen ein sehr hoher Dämmungsgrad erreicht werden. Hierbei werden schon im Werk des Herstellers verschiedenen Dämmmaterialien, wie beispielsweise langfasrige Holzwolle, welche zu Platten gepresst wurde, in die einzelnen Holztafeln integriert und anschließend versiegelt. Diese Art der Dämmung kann dem Bauherrn ungemein helfen, Geld einzusparen, da sich aufgrund der Vordämmung die Bauzeit erheblich verkürzen kann.

Eine weitere Möglichkeit, das Eigenheim aus Holz optimal gegen Wärmeverlust abzudämmen, stellt die sogenannte Innendämmung dar. Hierbei werden auf die Innenseite der Außenwände, nachdem diese montiert wurden, geeignete Dämmmaterialien aufgebracht und mit einer dünnen Verschalung aus Holzplatten versiegelt. Als Material für diese Art der Dämmung kommen unterschiedliche Stoffe infrage. Beispielsweise werden für eine Innendämmung oft mineralische Stoffe, wie Mineralwolle oder Steinwollegranulat, verwendet. Doch auch Hanffasern, Holzwolle oder auch verschiedene Schaumstoffe eignen sich als Dämmmaterial für die Wärmedämmung eines Schwedenhauses.

Das Wichtigste bei der Dämmung ist die sorgfältige Verarbeitung der Materialien und das Abdichten sämtlicher Wärmeleiter, welche eventuell ungewollt Wärme nach außen ableiten könnten. Gerade bei Schwedenhäusern, welche den Niedrig-Energie-Standard oder Passivhaus-Standard erfüllen sollen, ist die Dämmung eine sehr wichtige Angelegenheit.